Nach 2 Jahren Entwicklung wurde die Version 6.0 der beliebten Linux-Distribution Debian freigegeben. Über die Download-Seite stehen ab sofort verschiedene Installationsvarianten für  zwölf Platformen zur Verfügung.


Eine der größten Änderungen ist es, dass ab sofort nur noch "freie" Software standardmäßig installiert wird. Wenn man wie auch immer geartete andere Software benötigt (Firmware, proprietäre Software, usw.), muss man diese explizit dazuwählen ("non- nfree"). Damit die Installation nicht scheitert, wenn schon in diesem Schritt "non-free" Software benötigt wird, gibt es Installationsmedien, die die benötigten Treiber schon mitbringen.

Eine gute Zusammenfassung der Änderungen findet sich auch bei heise open.
Gleichzeitig zum squeeze-Release wurde auch die Webseite von Debian nach 13 Jahren neu überarbeitet.

Um die Pflege von Debian zu verbessern und die Verbreitung zu verdeutlichen, wurde der "Debian Derivates Census" gestartet. Er soll eine Übersicht schaffen, welche Distributionen auf Debian aufbauen. So bekannte Platformen wie Ubuntu oder Maemo finden sich in der Liste.